Wir leben in einer Esskultur, die von falschen kulturellen Denkmustern geprägt ist. Das habe ich nicht aus Büchern gelernt, sondern selbst durchlebt.
Mit 28 wurde ich immer schwerer. Ich zählte Kalorien, teilweise bei nur 1.700 kcal am Tag — trotzdem nahm ich kaum ab. Die Ärzte sagten meist nur: „Sie essen wahrscheinlich einfach zu viel.“ Das hat sich nie richtig angefühlt.
Als ich mit Keto anfing, kamen alte Denkmuster hoch — die Angst vor Fett, tief in mir geprägt. Ich erinnere mich an Gedanken wie „So viel Fett, gepaart mit so viel Stress, führt am Ende noch zum Herzinfarkt.“ Genau das war die Angst. Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, eine solche Prägung zu verändern. Als ich trotzdem anfing, bewusst mehr Fett zu essen, sagten mir normale Ärzte, meine Werte hätten sich verschlechtert. Es war schwer, trotzdem standhaft zu bleiben — aber genau das hat mich zu den richtigen Ärzten geführt.
Heute bin ich 38 Jahre alt und habe in den letzten fünf Jahren mit echten Keto-Ärzten zusammengearbeitet, Blutwerte analysiert, Mechanismen verstanden — und dabei viele kulturelle Unwahrheiten hinterfragt. Meine Parodontitis verschwand, mein Gewicht ging zurück, mental war ich fokussierter als je zuvor. Das ist der Grund, warum ich heute anderen genau das ermöglichen will.